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Teheran im April 2006: Vor mehr als 1000 jubelnden Frauen findet das erste offizielle Freundschaftsspiel zwischen der Iranischen Frauen-Nationalmannschaft und einer Berliner Mädchenbezirksmannschaft statt. Auf den Rängen wird getobt, es wird gesungen und getanzt, über dem Stadion schwebt eine geballte Ladung Frauenpower.
Draußen vor den Toren ein paar Männer, die versuchen, einen Blick durch den Zaun zu erhaschen. Für sie ist der Eintritt heute verboten.
Vor diesem Ereignis liegt ein Jahr harter Arbeit für die jungen Frauen der beiden Mannschaften. Doch am Ende, nach Überwindung zahlreicher Hindernisse, wird tatsächlich gespielt.
Das Spiel, um das es hier geht, hätte es ohne den Film „Football Under Cover“ nie gegeben. Mit dem Film konnte sich Autorität verschafft und Druck auf Behörden aufgebaut werden, damit diese nicht im letzten Moment wieder alles absagen.
Mit dem Film haben sich die Verantwortlichen auch selbst motiviert und immunisiert gegen den Druck der Behörden, die wiederholt alles abgesagt haben. Mit der Finanzierung des Films wurden zugleich die Kosten gedeckt, die im Laufe der Organisation des Spiels angefallen sind. Der Film ist also die Abbildung einer Wirklichkeit, die es ohne ihre Abbildung gar nicht gegeben hätte.
Der Film ist als DVD bei www.flyingmoon.com erhältlich.








