vorwort von schlangenbrut 7
liebe Schlangenbrut - leserinnen!
in dieser nummer begrüßt euch eine neue redaktionsfrau: ich bin Claudia, 24 Jahre alt, studiere in bochum kath. theologie und germanistik für's (brotlose) Lehramt. einige jahre hab ich in verschiedenen feministisch (-theologischen) gruppen mitgearbeitet, und seit der nummer 5 brüte ich diese zeitung mit aus.
nach verschiedenen umzügen sind wir jetzt über einen teil der brd verstreut. wegen der langen anfahrtswege zu den redaktionstreffen ist unsere terminplanung nicht mehr ganz einfach; wir betrachten es aber als vorteil, nun in 'unserer' region leichter persönliche kontakte zu leserinnen aufbauen und pflegen zu können, bis wir uns auf das neue Organisationssystem eingestellt haben, bitten wir euch noch um nachsicht!
inzwischen hat sich unsere auflage erhöht: für 800 Abonnentinnen und den freien verkauf drucken wir 1500 exemplare. die nummern 1 bis 4 sind vergriffen, bitte fordert diese alten zeitungen nicht mehr an.
um in dieser november-ausgabe möglichst viele artikel berücksichtigen zu können, haben wir - z.t. radikal - kürzen müssen (z.b. den bericht über die werkstatt: feministische theologie' in arnoldshain). jetzt erwarten euch artikel zu den Schwerpunkten kirche/frau/gesellschaft und feministische theologie.
südafrika ist in den letzten wochen in aller munde. ich habe gisela helbig, eine im früchteboykott gegen südafrika engagierte frau, um einen artikel gebeten. sie ist in südafrika gewesen - und hat konsequenten gezogen. ferner schildert eine augenzeugin ihre eindrücke von der frauenaktionswoche beim fulda-gap, und unter 'kontrovers diskutiert' könnt ihr zum thema §218 lesen, was die ötv und eine Leserin zu sagen haben.
der Schwerpunkt 'feministische theologie' bietet euch eine predigt zu Johannes 4, der perikope über die begegnung zwischen der frau aus samaria und Jesus am brunnen, lucie stapenhorst setzt sich - nach wie vor aktuell - mit der männer-domäne funk-kolleg religion auseinander, und elga sorge geht der frage nach ob die sinnliche anziehungskraft der gottesmutter auch (bei) protestantinnen (aufsehen) erregen kann?
ein Streß-freies weihnachts-/sonnenwend - fest, zunächst aber viel spaß beim lesen
wünscht euch
für die redaktionsfrauen
Claudia








