vorwort von schlangenbrut 5
Liebe Schlangenbrut-Leserinnen,
Mit der Fertigstellung dieser Nummer ist das erste Jahr geschafft, und wir freuen uns sehr über den guten Start, den die Zeitung genommen hat. Wir drucken mittlerweile eine Auflage von 1300 Heften, haben mehr als 500 Abonnentinnen und die ersten drei Nummern sind restlos ausverkauft. Trotzdem müßt Ihr bitte alle fleißig weiter Werbung machen, denn es gibt immer noch viel zu viele, die uns gar nicht kennen.
Diese "Jubiläumsnummer" bringt zugleich einen Einschnitt in unsere bisherige Arbeit mit sich. Für alle Redaktionsfrauen stehen große Veränderungen an:
Elke hat eine neue Stelle nach Gütersloh verschlagen. Renate wird im Mai nach Berlin ziehen. Floh hat nach erfolgreich bestandenem zweiten Examen das Pastorinnen-Dasein an den Nagel gehängt und ist nun mit verschiedenen Jobs beschäftigt. Monika ist auch fertig mit dem Theologen-Examen und jobt jetzt als Religionslehrerin, während für Gabriele der Examensstreß jetzt erst voll losgeht, und mir selbst steht für Ende Mai Nachwuchs ins Haus, der mein wechselvolles Dasein als freischaffende Theologin erstmal kräftig umkrempeln wird.
Wie sich unsere Redaktionsarbeit unter diesen veränderten Bedingungen gestalten läßt, ist für uns selbst noch nicht ausgemacht. Die Anfahrten werden weiter, die Zeit wird knapper, und das Organisieren der Arbeit wird ein noch größerer Eiertanz werden. Zur Erleichterung soll sich die lokale Vielfalt ab Nummer 5 in der Aufstockung auf zwei Vertriebs- und drei Redaktionsadressen niederschlagen, so daß Ihr je nach Bedarf die "nahegelegenste" Frau ansprechen könnt.
Eine Preisfrage für besonders Pfiffige haben wir noch:
Wo liegt die geographische Mitte zwischen Münster, Bonn, Köln, Gütersloh und Berlin, und wer hat dort ein großes Haus für unsere Sitzungen?
Ausführlich diskutiert haben wir bei unserer "Jahresbilanz" auch über die inhaltliche Gestaltung der Zeitung. Uns störte, dass bisher zu oft die "zufällige" Zusendung von Artikeln das Themenspektrum bestimmt hat. Wir wollen versuchen, hier langfristiger zu planen.
Ausserdem soll in einer neuen Rubrik unter dem Thema FRAU- KIRCHE- GESELLSCHAFT Raum für die Auseinandersetzung mit aktuellen frauenpolitischen Themen sein; in diesem Heft ist es das Thema Abtreibung, für die nächste Zeit sind die Themen Familienpolitik, Kirche als Arbeitgeber, Frauen und Dritte Welt vorgesehen. Wir suchen für diese Rubrik noch nach weiteren Artikeln.
Eine grosse Bitte haben wir zum Schluss noch an alle, die unsvon Anfang an durch ein ABO unterstützt haben: bitte überweist ganz bald die 23,60 DM für die Verlängerung des ABOS. Unser Konto ist fast leer und Zeitung machen kostet viel Geld.
Für die Redaktionsfrauen
grüsst mit Frühlingsgefühlen
Marga








