vorwort von schlangenbrut 2

Liebe Schlangenbrutleserinnen,

Jetzt haben wir die zweite Ausgabe der SCHLANGENBRUT fertiggestellt und sind uns einig, daß die Arbeit bis jetzt erfreulich verlaufen ist. Besonders haben wir uns über die vielen zugesandten Artikel und Gedichte gefreut.

Inzwischen hat die SCHLANGENBRUT 146 Abonnentinnen und insgesamt 1000 Einzelexemplare sind verkauft.

Die Resonanz auf die Zeitschrift war gemischt: Die einen meinten, eine Zeitung im Schülerinnenzeitungsformat vorzufinden; die anderen waren begeistert, daß wir es ohne das "große Geld" und mit wenig Erfahrung geschafft haben.

Die Reaktionen auf die Artikel waren sehr unterschiedlich; für uns ergibt sich die Notwendigkeit, die Inhalte noch ausführlicher zu diskutieren und mehr themenzentriert zu arbeiten.

Wir haben lange darüber gesprochen, ob wir diese Ausgabe "richtig" setzen lassen sollten; dadurch könnten wir mehr Artikel aufnehmen. Es sähe natürlich besser aus, aber leider ist dies für uns zur Zeit noch zu teuer. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, erstmal die Seitenzahl zu erhöhen, aber weiter nach billigen Druckmöglichkeiten zu suchen. Es kann also nur besser werden, und hoffentlich erscheint Euch das Heft dann nicht mehr zu teuer.

An dieser Stelle möchten wir Euch nochmals dazu auffordern, Artikel, Rezensionen, Gedichte, Bilder etc zu schicken. Ihr könnt somit selbst an der Gestaltung der SCHLANGENBRUT mitarbeiten und Vielseitigkeit wird gewährleistet. Doch müssen wir Euch wegen der begrenzten Seitenzahl bitten, die Beiträge möglichst kurz zu halten. Wenn Ihr etwas schreiben wollt, fragt doch eben bei uns nach.

Ein wichtiger Diskussionspunkt ist für uns, wie wir mit Zusendungen verfahren, die nicht unserer Konzeption (im weitesten Sinne) entsprechen. Wir sind der Ansicht, daß unterschiedliche Positionen innerhalb der feministisch-religiösen Bewegung wichtig sind und drucken sie ab, wenn wir in der Redaktion der Ansicht sind, sie verantworten zu können, aber auch, um eine weitere Diskussion anzuregen. Es scheint uns an dieser Stelle und zu diesem Heft notwendig, besonders zu betonen, daß namentlich gezeichnete Artikel nicht unbedingt die Meinung der Redaktionsfrauen wiedergeben.

Auf Kritik - im positiven wie negativen Sinne - sind wir angewiesen und bemüht, sie anzunehmen.

Liebe Frauen, wir hoffen, daß Euch das vorliegende Heft gefällt, und Ihr das dann weitererzählt. Außerdem würden wir uns freuen, etwas von Euch zu hören.

Für die Redaktionsfrauen
Monika

Frei Leben ohne Gewalt Koesel-Verlag Schwabenverlag Theologie in Bewegung Frauenbuchladen Thalestris Ev. Frauen in Hessen und Nassau http://gleichgueltig.info
Hier könnte Ihr Logo stehen!
Setzen Sie sich mit anzeigen@schlangenbrut.de
in Verbindung.